igft Institut für Gesundheitsforschung und -technologie

Forschungsbereich Pflege und Gesundheit

Versorgungssituation Fibromyalgie im Saarland
Die Studie befasst sich mit der Versorgungssituation der Fibromyalgie im Saarland aus Sicht der Betroffenen sowie aus Sicht der Behandler. In qualitativen Interviews werden neben der Einschätzung der interdisziplinären Versorgungssituation auch die subjektiv erlebten Schwierigkeiten, Lösungsvorschläge sowie Bedarfe und Bedürfnisse in Bezug auf die Versorgung erfragt. Zudem soll untersucht werden, inwieweit die Netzwerkarbeit den Fybromyalgie-Betroffenen Hilfe und Unterstützung leisten kann und welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden müssten, um die Arbeit des Netzwerks zu stärken. Alle Ergebnisse werden schließlich zueinander in Beziehung gesetzt und liefern in ihrer Gesamtheit eine komplexe und ganzheitliche Beschreibung der aktuellen Versorgungssituation sowie darüber hinausgehende Bedürfnisse und Bedarfe. Das Projekt wird im Auftrag des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie durchgeführt.

Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts Allgemeine Ambulante Palliativmedizinische Versorgung (AAPV) im Landkreis St. Wendel
Im Auftrag der Christlichen Hospizhilfe im Landkreis St. Wendel e.V. führt das igft eine begleitende Evaluation des Modellprojekts Allgemeine Ambulante Palliativmedizinische Versorgung (AAPV) im Landkreis St. Wendel durch. Ziel des Modellprojektes AAPV ist es, die ambulante und pflegerische Versorgung von unheilbar erkrankten Menschen in der letzten Lebensphase zu Hause zu sichern, ihre Lebensqualität zu verbessern und ein menschenwürdiges Sterben zu Hause zu ermöglichen. Zu diesem Zweck arbeiten Haus- und Fachärzte, Ambulante Pflegedienste und das Ambulante Hospiz- und Palliativzentrum zum Wohle der betroffenen Patienten und deren Angehörigen eng zusammen. Die Ziele der Evaluation beziehen sich auf die Umsetzung des Versorgungspfades, die Kommunikation und Vernetzung der Leistungserbringer sowie die Zufriedenheit der betroffenen Familien hinsichtlich der Versorgung.

Gesundheitskompetenz für Flüchtlinge und Asylbewerber/innen
Wissen über Gesundheit, das Gesundheitssystem und die Fähigkeit sich darin zurechtzufinden sind wesentliche Elemente von Gesundheitskompetenz. Eine hohe Gesundheitskompetenz führt zu einer adäquaten Nutzung des Versorgungssystems. Dies trägt zur Förderung der Gesundheit bei und vermeidet Fehl- und Unterversorgung. Entsprechende Informationen für Flüchtlinge und Asylbewerber/innen sind jedoch kaum verfügbar. Ziel des Projekts ist die Entwicklung zielgruppen- und bedarfsgerechter Materialien, die das Versorgungssystem verständlich und zugänglich machen sowie die Bereitstellung wichtiger Informationen zur Prävention und Gesundheitsförderung. Das Projekt wird von der htw saar als Forschungs- und Entwicklungsprojekt gefördert.